Wort in den Tag: Nicht alles ist gut
Prüft alles und behaltet das Gute. Die Jahreslosung fürs neue Jahr.
Prüft alles und behaltet das Gute. Die Jahreslosung fürs neue Jahr.
Prüft alles und behaltet das Gute. Das ist die Jahreslosung der Christinnen und Christen für 2025.
Ja super. Und was ist das Gute? Vielleicht drehe ich’s im Blick auf mein eigenes Leben mal andersrum. Was ist das Schlechte? Was lenkt mich ständig von den wirklich wichtigen Dingen ab? Was macht mich ständig wütend? Was nervt mich in meinem eigenen Leben?
Prüft alles und behaltet das Gute. Das ist die Jahreslosung, sozusagen die biblische Überschrift für das neue Jahr.
Puh. Mir fallen gleich die Wahlen ein in diesem Jahr. Was ist das denn, das Gute? Welche Partei vertritt das Gute? Da werden wohl selbst wir Christinnen und Christen unterschiedlicher Meinung sein, und das ist ja auch gut so.
Kommet, ihr Hirten, so haben wir gerade fröhlich gesungen. Wahrlich, die Engel verkündigen heut Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud!
Aber vielen Menschen ist gerade so gar nicht nach Freuen zumute.
Vergangenen Freitag gegen 19 Uhr wurde die Welt für viele Menschen in Magdeburg und Umgebung schlagartig dunkel.
Keine Weihnachtsfreude mehr.
Ein geliebter Mensch ist plötzlich nicht mehr da.
Oder er liegt verletzt im Krankenhaus.
Lieber Lorenz, puh, heute hätte ich’s fast nicht geschafft zur Wagenkirche.
Was war denn los?
Na ja, die letzten Tage vor Weihnachten. Es ist noch so viel zu erledigen. Ich bin echt fertig. Nee, eigentlich eben nicht fertig. Es ist noch so viel zu machen. In der Verwaltung, wo ich mein Büro habe, stöhnen sie auch alle, Jahresabschluss, Planung fürs neue Jahr. Es ist echt nicht schön.
Hallo Heiko! Schön, dass wir wieder zusammen mit der Wagenkirche unterwegs sind! Und hier auf dem Weihnachtsmarkt ist ja ganz schön was los
Klar. Da sind auch ganz tolle Stände dabei und zu Essen und Trinken bekommt man auch jede Menge leckere Sachen ...
Und weihnachtlich ist auch überall geschmückt. Die Lichter und Sterne … und der Duft. Da wird mir ganz warm ums Herz. Das hat alles so eine heimelige Atmosphäre … Ich mag den Advent ...
Ich bin Mose. Vor 330 Jahren stellte man mich unter diese Kanzel. Als ein Zeichen für die Menschen: Die Predigten hier, sie stehen auf dem Grund der Zehn Gebote. Die Predigten, die hier gehalten werden, sie fußen auf dem Alten Testament. Ihr habt gemeinsame Wurzeln mit dem Judentum.
Herzlich willkommen zur Wagenkirche!
Ganz schön kalt heute hier.
Ja, natürlich! Es wird ja Winter. Und bald ist wieder Weihnachten! Und, hast du schon Lebkuchen und solche Sachen gegessen?
…
Irgendwie – in diesem Jahr gibt es so viele Sorgen und Krisen. Klimawandel, Politik, Kriege, die Wirtschaft und Arbeitsplätze und so weiter. Mein Schokoladenverbrauch ist deutlich in die Höhe gegangen.
„Das Buch des Bereuens“. In dem Roman „Die Mitternachtsbibliothek“ liegt Nora irgendwo zwischen Leben und Tod. Und betritt eine Bibliothek voller Bücher. Jedes dieser Bücher enthält ihr Leben – aber jedes Buch ist anders. Denn es gibt unendlich viele dieser Leben, je nachdem, welche Entscheidungen sie einst getroffen hat. Hätte sie mal die Band nicht verlassen, als sie gerade einen Plattenvertrag in der Tasche hatten. Hätte sie mal nicht die Hochzeit gecancelt. Wäre sie mal mit ihrer Freundin nach Australien oder als Gletscherforscherin nach Alaska gegangen.