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Wort in den Tag: „Die haben auch gute Leute!“

4 Monate 1 Woche ago
Wort in den Tag: „Die haben auch gute Leute!“

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Heiko Kuschel

Am Sonntag ist Wahl. Ja, langsam wird’s Zeit, dass das rum ist. Ich hab schon Briefwahl gemacht, denn diese riesigen Stimmzettel musst du ja erst mal überblicken.

Natürlich kannst du einfach ein Kreuzchen bei einer Partei machen. Aber ich finde es gerade schön, dass ich querbeet durch alle Parteien einzelne Leute unterstützen kann, die ich gut finde. Und bei uns im Ort hab ich jetzt schon mehrmals gehört: „Ich bin ja eigentlich Partei A, aber die anderen da haben echt gute Leute auf ihrer Liste, denen geb ich auch ein paar Stimmen.“

Es ist kompliziert. Demokratie ist meistens kompliziert. Aber ich finde, es lohnt sich. Denn Demokratie heißt auch: Über den Tellerrand schauen. Menschen sehen, nicht nur Parteien.

Ich wünsch euch einen guten Blick für die Menschen, die eurem Ort gut tun können. Quer durch die Listen.

Heiko Kuschel

Wort in den Tag: Unser starkes Kreuz

4 Monate 2 Wochen ago
Wort in den Tag: Unser starkes Kreuz

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Heiko Kuschel

Na, Kreuzchen schon gemacht? Oder geht ihr klassisch am kommenden Sonntag ins Wahllokal? Ja, bald sind Kommunalwahlen, man kann’s ja kaum übersehen. Viele engagierte Menschen wollen die Zukunft der eigenen Kommune mitgestalten, die meisten ehrenamtlich. Hut ab!

Die evangelische Kirche hat eine Aktion gestartet: „Unser starkes Kreuz“. Denn: Christsein bedeutet auch, dass wir nicht nur abgehoben vor uns hin beten, sondern Teil der Welt sind. Dass wir auch mal streiten um den richtigen Weg, Jesus hat das übrigens auch gemacht.

Wir unterstützen alle, die sich für Demokratie einsetzen. Für Verständigung. Für Mitmenschlichkeit. Und wir rufen dazu auf, Personen zu wählen, die dafür stehen. Und die gibt es in fast allen Parteien.

Ich wünsch euch eine gute Wahl. Macht ein starkes Kreuz am Sonntag. Für Demokratie, Verständigung und Miteinander.

Heiko Kuschel

Texte der Klänge in der Nacht am 27.2.2026

4 Monate 2 Wochen ago
Texte der Klänge in der Nacht am 27.2.2026 Heiko Kuschel

Mose

Mose an der Kanzel

Ich bin Mose. Vor 332 Jahren stellte man mich unter diese Kanzel. Als ein Zeichen für die Menschen: Die Predigten hier, sie stehen auf dem Grund der Zehn Gebote. Die Predigten, die hier gehalten werden, sie fußen auf dem Alten Testament. Ihr habt gemeinsame Wurzeln mit dem Judentum. Manchmal, in eurer Geschichte, da wäre es gut gewesen, ihr hättet auf dieses Zeichen geachtet. Und auch heute wieder solltet ihr dieses Zeichen niemals vergessen.

Heiko Kuschel

Orientierung im Labyrinth des Lebens

4 Monate 3 Wochen ago
Pfarrerin Sandra Strunz als Krankenhaus- und Rehaseelsorgerin in Bad Kissingen eingeführt

Bad Kissingen. In einem festlichen Gottesdienst ist Pfarrerin Sandra Strunz als neue Krankenhaus- und Rehaseelsorgerin in Bad Kissingen eingeführt und gesegnet worden. Mit ihr ist das Seelsorgeteam für die Kliniken und Rehaeinrichtungen der Kurstadt wieder komplett. 
Stellvertretender Dekan Heiko Kuschel hieß die gebürtige Schweinfurterin in ihrem Heimatdekanat willkommen. Nach einer Zeit als Betriebswirtin in München, dem Theologiestudium und einem herausfordernden Probedienst in Großheirath bei Coburg sei sie nun aber auch inhaltlich daheim angekommen, denn die Seelsorge, besonders im Krankenhaus, habe sie schon immer besonders interessiert.

Heiko Kuschel

Die Vesperkirche als ein kleiner Lichtblitz des Reiches Gottes

5 Monate 1 Woche ago
Mit einem festlichen Abendmahlsgottesdienst endete die 12. Schweinfurter Vesperkirche

Nach gut zwei Wochen endete die Vesperkirche 2026 mit einem Abendmahlsgottesdienst in der St. Johanniskirche Schweinfurt. Schon vor dem Gottesdienst hatten viele ihre Essens-Tickets für Sauerbraten oder Blumenkohl-Auflauf gekauft. Ein Teil der Gäste nahm von den gedeckten Tischen aus am Gottesdienst teil.

Pfarrerin Gisela Bruckmann predigte über das Gleichnis der Saatkörner, die teils in die Dornen oder auf unfruchtbaren Boden fallen und nur zum Teil aufgehen (Lukas 8, 4-8). Geduld sei da gefragt. „Es braucht Zeit, bis das Korn wächst“ – oder bis das Reich Gottes zum Vorschein kommt.

Der Bauer im Gleichnis tue alles, damit das Korn wachsen kann, auch wenn er wisse, dass die Bedingungen oft nicht optimal sind – „er riskiert es trotzdem“.

„Auch in unserer Vesperkirche ist manchmal ein kleiner Gottesreich-Lichtblitz da“, so Pfarrerin Bruckmann weiter. Und auch, wenn die Vesperkirche nun für dieses Jahr zu Ende ist: diese Hoffnung, dass die Saat Gottes aufgeht, die begleitet uns auch durch den Rest des Jahres.

Sichtbar geworden ist das auch in der Vesperkirche: In den vielen Gesprächen und Begegnungen, aber insbesondere in den verschiedenen diakonischen Angeboten, die sich im Lauf der zwei Wochen vorgestellt haben. „Hier wird deutlich, dass Gottes Liebe wächst“.

Heiko Kuschel

Mittwoch, 25. Februar 2026, 19:00 – 20:30 Uhr Raus! Online Treffen mobile Pastoral

5 Monate 1 Woche ago

Liebe Kolleg*innen,

anbei findet ihr - auf Wunsch von Carla Böhnstedt -  die Hinweise für das Online Treffen zu Formen mobiler Pastoral, welches Ende Februar stattfinden soll.

Mi., 25.02.2026 19:00 bis 20:30

Raus! Online Treffen für mobile Formen von Kirche

Beim RAUS-Netzwerktreffen kommen zweimal im Jahr Menschen zusammen, die Kirche kreativ, mobil und draußen denken – oder damit beginnen möchten. Ob bereits erfahren oder einfach neugierig:

Wort in der Mitte bei der Vesperkirche: Christsein-Üben in der Vesperkirche

5 Monate 2 Wochen ago
Wort in der Mitte bei der Vesperkirche: Christsein-Üben in der Vesperkirche

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Heiko Kuschel

Wort in der Mitte bei der Vesperkirche Schweinfurt am 27.1.2026

Liebe Vesperkirchengäste, liebe Gastgeberinnen und Gastgeber!

Wer von Ihnen hat’s gestern in die Vesperkirche geschafft?

Und wer ist sicherheitshalber zu Hause geblieben?

Ich hoffe, Sie sind alle gut durch den Schneetag gekommen.

Ich musste gestern tatsächlich ein kurzes Stück mit dem Auto fahren. Gekommen bin ich ungefähr zwei Meter. Dann stand das Auto quer über der Straße, hing in den Spurrillen fest und es ging nicht mehr vor und nicht zurück.

Heiko Kuschel

Vor Gott gilt: Zwischen Menschen gibt es keinerlei Unterschiede!

5 Monate 3 Wochen ago
Landesbischof Kopp eröffnet die Vesperkirche in Schweinfurt

Schweinfurt. Zum zwölften Mal heißt es in der ehrwürdigen Schweinfurter St. Johanniskirche „Miteinander für Leib und Seele“. Bis zum 8. Februar können Sie wieder in der Mittagszeit gemeinsam essen, ins Gespräch kommen, an den Aktions- und Infoständen neue Erkenntnisse gewinnen. Damit sich wirklich alle die Teilnahme leisten können, kostet das Essen lediglich 2 € (Kinder 1 €).

Zum festlichen Eröffnungsgottesdienst begrüßte Pfarrerin Barbara Renger die Gäste. Sie bezog sich auf den perfekt passenden Wochenspruch aus Lukas 13: „Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.“

Landesbischof Dr. Christian Kopp predigte über Apostelgeschichte 10, 21-35. Dort begegnet der Apostel Petrus dem römischen Hauptmann Kornelius und meint zuletzt: „Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht.“

Diese Aussage nahm Kopp auf: „Vor Gott gilt: Zwischen Menschen gibt es keinerlei Unterschiede!“ Die Unterschiede machten dagegen wir Menschen.

Heiko Kuschel

Der Landesbischof predigt zur Eröffnung der Schweinfurter Vesperkirche

5 Monate 3 Wochen ago
Am So, 25.1.26, 10:30 gestaltet der bayerische Landesbischof Dr. Christian Kopp den Eröffnungsgottesdienst der zwölften Vesperkirche in St. Johannis Schweinfurt

Zur Eröffnung der zwölften Vesperkirche in St. Johannis Schweinfurt am Sonntag, 25.1.26 um 10:30 wird Landesbischof Dr. Christian Kopp die Predigt halten. Die Liturgie liegt in den Händen von Pfarrerin Barbara Renger.

Im Jahr 2015 hatte Schweinfurt die erste Vesperkirche in Bayern durchgeführt – ein Konzept aus Baden-Württemberg, das auch in Bayern mittlerweile weite Kreise gezogen hat.

Heiko Kuschel

Sterrenlichaam (Sternenkörper)

5 Monate 4 Wochen ago

Es ist irgendwie doof, eine Rezension für ein nur auf Niederländisch erhältliches Buch auf Deutsch zu schreiben – die niederländische Übersetzung folgt deshalb weiter unten.

Aber von diesem Buch will ich auch auf Deutsch erzählen. Vor allem, weil ich nun immer noch nicht weiß, ob mir das Buch gefallen hat oder nicht.

Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in der die Japaner die nähere Umgebung der Erde kolonialisiert haben. Die Niederländer, deren Heimat überschwemmt ist, sind zum größten Teil einfache Arbeiter. So auch Kevin, der Vorarbeiter eines „Bergbau“-Teams, wenn man es so nennen mag: Sie nehmen eine zweijährige Reise in Tiefschlaf auf sich zu einem außerordentlich rätselhaften Ort: Einem viele Kilometer langen außerirdischen Wesen, das entfernt einem Wal ähnelt und tot im Weltall treibt. Das Team baut im Wechsel mit weiteren hier Körperflüssigkeiten und weitere Stoffe ab, die der japanische Konzern zu Beauty-Produkten verarbeitet und damit großen Reichtum anhäuft.

Heiko