Pressemitteilung: Zukunftsweisende Reaktivierung der unteren Steigerwaldbahn – Ein Schlüssel zur Stärkung der Region

1 month 3 weeks ago

Gerolzhofen, 01.04.2024 – Die untere Steigerwaldbahn steht vor einem bedeutenden Wendepunkt. In einem wegweisenden Engagement für die Zukunft der Mobilität in Bayern hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die Weichen für die Reaktivierung dieser historischen Strecke gestellt. Diese Entscheidung spiegelt das anhaltend große Interesse der Bevölkerung wider, das sich unter anderem in den 1000 Likes auf der Facebook-Seite des Fördervereins Steigerwald-Express e.V. ausdrückt. Die Wiederbelebung der Bahnlinie zwischen Schweinfurt, Gochsheim, Gerolzhofen, Großlangheim und Kitzingen wird als entscheidender Schritt gesehen, um der Region neue Impulse zu verleihen und der zunehmenden Landflucht, insbesondere junger Familien, entgegenzuwirken.

Der Beitrag Pressemitteilung: Zukunftsweisende Reaktivierung der unteren Steigerwaldbahn – Ein Schlüssel zur Stärkung der Region erschien zuerst auf Förderverein Steigerwald-Express e.V..

Förderverein Steigerwald-Express

überraschend neue Chancen: Predigt beim Schulschlussgottesdienst der Landwirtschaftsschule

2 months 1 week ago
überraschend neue Chancen: Predigt beim Schulschlussgottesdienst der Landwirtschaftsschule 667.LWS-Schulschluss.24.mp3 Heiko Kuschel 15. März 2024 - 10:46

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrkräfte, liebe Eltern, alle, die heute hier sind!
Ich mache das mit den Gottesdiensten an dieser Schule ja schon seit 15 Jahren und immer wieder ging es darum, wie viele Probleme es in der Landwirtschaft gibt. Welche Sorgen Sie haben. Wie viele Vorschriften Sie befolgen müssen. Und dass das alles gar keinen Spaß mehr macht.

Ja, das kann ich absolut nachvollziehen. Das geht doch schon seit ewigen Zeiten so. Die Kleinen geben auf, nicht erst seit letztem Jahr, seit Jahrzehnten geht die Zahl der Betriebe zurück. 

Heiko Kuschel

Vierzig Jahre Segen für viele Menschen

2 months 2 weeks ago
Susanne Rosa wurde als Krankenhauspfarrerin in den Ruhestand verabschiedet

Die Stephanuskapelle im 8. Stock des Leopoldina-Krankenhauses war voll besetzt zum – vorerst – letzten Gottesdienst von Pfarrerin Susanne Rosa, die sich damit in den Ruhestand verabschiedete.

Für ihre Abschiedspredigt hatte sie die bekannte Erzählung von der Hochzeit zu Kana gewählt, bei der Jesus Wasser zu Wein machte, damit die Menschen weiter feiern konnten. Sie zeigte sich überzeugt: „Das Leben als Christin, als Christ ist ein Fest – auch für die vom Leben geplagten!“ Manchmal, so Rosa, feiern wir ein Fest mit Jesus in der Mitte – aber nicht immer ist alles einfach. Ganz plötzlich kommt mitten in die Feier die Nachricht: „Sie haben keinen Wein mehr!“

So ähnlich hätten sich viele Patientinnen und Patienten gefühlt. Unerwartet wurden sie mit einer Krankheit konfrontiert, die alle Perspektiven raubt. Der Wein geht aus, der Akku ist leer – und dann?

Heiko Kuschel

Einfach heiraten am 24.4.24

2 months 2 weeks ago
Unkompliziert den Segen für eure Partnerschaft oder Ehe erhalten - in Schweinfurt, Bad Kissingen und Schwebheim

Eure Liebe feiern: Festlich, fröhlich und mit Gottes Segen heiraten. Stressfrei ohne großes Tamtam. Ihr steht im Mittelpunkt, begleitet von Menschen, die ihr mitbringt.

Dazu laden wir an diesem unvergesslichen Datum nach Schweinfurt, Bad Kissingen und Schwebheim ein.

Vielleicht habt ihr eure kirchliche Hochzeit aus verschiedenen Gründen immer wieder aufschieben müssen. Jetzt habt ihr die Gelegenheit dazu – völlig unkompliziert!

Ihr könnt euch vorher für einen gewissen Zeitraum an diesem Tag anmelden oder sogar spontan vorbeikommen. Wir feiern Hochzeiten in:

Heiko Kuschel

Bilder und Texte vom 3.3.24: Haltepunkt Leben

2 months 3 weeks ago
Bilder und Texte vom 3.3.24: Haltepunkt Leben

Haltepunkt Leben: So hatten wir den MehrWegGottesdienst Anfang März überschrieben, der "trotz" des sonnigen Wetters gut besucht war. Was gibt mir Halt? Wo halte ich gerne mal an? Welche Haltestellen gibt es in meinem Leben? Wir hoffen, dass die, die da waren, etwas Halt in ihrem Leben gefunden haben - und vielleicht auch den Mut, auf eine andere Lebenslinie umzusteigen.

In unserem Archiv findet ihr wieder den Ablauf mit ganz vielen verlinkten Texten, die Ansprache, Fotos, Beiträge der Teilnehmenden und vieles mehr. Klickt mal rein!

Der nächste MehrWegGottesdienst ist am 30.06.2024 um 17:30 unter dem Titel "Dein Körper ist auch nur ein Mensch!" Schon jetzt herzliche Einladung dazu!

admin 5. März 2024 - 11:46
admin

Ansprache beim MehrWegGottesdienst: Haltepunkt Leben

2 months 3 weeks ago
Ansprache beim MehrWegGottesdienst: Haltepunkt Leben 666.MWG2403_1.mp3 Heiko Kuschel 4. März 2024 - 15:46

Haltepunkt Leben. 
Hier sitze ich. 
Kurz durchschnaufen. 
Gleich geht’s wieder weiter. 
Gleich kommt der Anschlusszug. 
Wo will ich hin? 
Bestimme ich selbst die Richtung? 
Oder lasse ich mich treiben von einer Station zur anderen? 
Wo bin ich hier eigentlich? 
Welche Lebenslinien laufen hier zusammen? 
In welche Richtungen geht’s von hier aus? 
Wo siehst du dich selbst auf dem Plan? 
Oder bist du völlig planlos?

Heiko Kuschel

Neu im Dekanat Schweinfurt: Mona Schenker

2 months 3 weeks ago
Die Diakonin ist für die regionale Jugendarbeit im Oberen Werntal zuständig.

Im Rahmen der Landesstellenplanung haben wir im Dekanat Schweinfurt in mehreren Regionen jeweils eine Stelle für regionale Jugendarbeit eingerichtet.

Auch die regionale Jugendstelle im Oberen Werntal (Obbach, Niederwerrn und Euerbach) ist nun seit 1.3. 2024 besetzt.

Diakonin Mona Schenker (29) wuchs im Landkreis Schweinfurt auf. Für ihre Fachausbildung entschied sie sich für das unter Diakon:innen eher unübliche Studium der Pädagogik/Sonderpädagogik für Außerschulisches an der Universität Würzburg.

Heiko Kuschel

Automatische Nachrufphantasien

3 months ago
Automatische Nachrufphantasien Heiko Kuschel Mo., 26.02.2024 - 19:17 Künstliche Intelligenz Immer wieder kursieren Nachrufe über noch lebende Personen – Schuld ist oft die KI.

Autor:in Keine Autoren gefunden

Meiner Oma ist es wirklich passiert. Was angesichts ihres damaligen Alters von weit über 90 – sie wurde immerhin 102 – aber auch irgendwie nachvollziehbar ist. Sie hatte wirklich noch überlegt, ob sie zur Jubelkonfirmation in ihre Heimatgemeinde gehen sollte - oder wie die 80jährige Konfirmation heißt - aber es war ihr dann doch zu anstrengend. Einige Tage später klingelte das Telefon. Eine alte Freundin aus der Heimat war dran und sagte fassungslos am Telefon: „Du lebst ja noch!“

Es stellte sich heraus, dass ihr Name wohl versehentlich unter den Verstorbenen des Jahrgangs verlesen worden war. Außerordentlich peinlich, große Entschuldigung und so weiter. Oma fand es eher amüsant.

Mittlerweile sollten Sie aber wohl tatsächlich nicht mehr jeder Todesmeldung und jedem Nachruf trauen. Denn so hilfreich Künstliche Intelligenz in manchen Bereichen sein kann: Man kann auch ziemlich viel Mist damit anstellen. Bots durchkämmen das Internet nach aktuellen Todesanzeigen, schreiben irgendwas als „Nachruf“ zusammen und locken trauernde Angehörige damit auf eine Seite, die übervoll mit Werbung ist. Auch wenn es jeweils nur ein paar wenige Aufrufe sind: Die Masse macht’s. Da kommen dann schon ein paar hunderttausend Klicks zusammen – und entsprechende Werbeeinnahmen. Pietätlos? Ja. Manchen ist das aber nun mal völlig egal, solange das Geld auf dem eigenen Konto landet. „Oribituary pirates“, zu deutsch: Nachruf-Piraten, nennt man diese Leute sehr passend. Es gibt sie schon lange, aber KI hat ihre „Arbeit“ deutlich leichter gemacht. Schließlich ist es nahezu egal, was auf der Seite steht – Hauptsache, der Name kommt vor, und nach dem Namen wird rund um den Todestag nun mal vermehrt gesucht.

Dabei geschieht es dann auch, dass Menschen für tot erklärt werden, die noch leben. Besonders krass im Fall eines Ehepaars, Beth Mazur und Brian Vastag, die gemeinsam Artikel über Langzeiterkrankungen nach Virusinfekten geschrieben hatten und selbst chronisch krank waren. Freunde waren sehr schockiert, als um Weihnachten herum plötzlich der Tod von beiden im Netz bekanntgegeben wurde – dabei lebt Brian noch. Vermutlich hatte die KI aufgrund der gemeinsamen Artikel phantasiert, dass auch beide gestorben waren.

Ich würde mir ja wünschen, dass die Menschen gerade in solchen schweren Situationen nicht auch noch auf diese Weise belästigt werden. Dass es noch etwas Pietät gibt, eine vornehme Zurückhaltung, die Notlage von anderen auszunutzen. Leider wird das wohl ein frommer Wunsch bleiben. Für uns aber ist es eine Mahnung, noch weniger als früher jede Meldung und jede Schlagzeile gleich als „wahr“ hinzunehmen.

„Was ist Wahrheit?“ fragte schon Pilatus, als er über Jesus urteilen sollte. Eine einerseits hochtheologische Frage danach, wer Jesus wirklich ist. Andererseits eine ganz profane Frage danach, inwieweit ich den Meldungen um mich herum und meinen eigenen Wahrnehmungen trauen kann.

Was ist Wahrheit? Ich fürchte, diese Frage wird uns in den nächsten Jahren sehr beschäftigen.

Artikel beim OMR
Heiko Kuschel

Texte der Klänge in der Nacht am 23.2.2024

3 months ago
Texte der Klänge in der Nacht am 23.2.2024 Heiko Kuschel 23. Februar 2024 - 21:30 Mose an der Kanzel

Ich bin Mose. Vor 330 Jahren stellte man mich unter diese Kanzel. Als ein Zeichen für die Menschen: Die Predigten hier, sie stehen auf dem Grund der Zehn Gebote. Die Predigten, die hier gehalten werden, sie fußen auf dem Alten Testament. Ihr habt gemeinsame Wurzeln mit dem Judentum. Manchmal, in eurer Geschichte, da wäre es gut gewesen, ihr hättet auf dieses Zeichen geachtet. Und auch heute wieder solltet ihr dieses Zeichen niemals vergessen.

Ich bin Mose. Seit 330 Jahren stehe ich hier. Es zerreißt mir das Herz, hier zu stehen und zu erleben, was aus der Welt wird. Wie Menschen gegeneinander hetzen. Wie die Natur zugrundegeht. Wie Kriege und Not die Welt überziehen. Wie in anderen Ländern Regimekritiker den qualvollen Tod finden. Wie der Hass überhandzunehmen scheint, auch der Hass gegen meine jüdischen Glaubensgeschwister.

„Und siehe, es war sehr gut“, so steht es in der Schöpfungsgeschichte. So hat Gott über diese Welt geurteilt. Doch manchmal kommen mir Zweifel an diesem Urteil. Manchmal denke ich mir: Nein, nichts ist gut. Schlecht und böse und egoistisch sind wir Menschen. Und Fremde sind auch nicht gern gesehen, das waren sie noch nie. Schon in meinem zweiten Buch steht dieser Satz:

Einen Fremdling sollst du nicht bedrücken noch bedrängen.
2. Mose 22,20

Heiko Kuschel

Aufbruch und Segen für die Jugendarbeit in der Region

3 months ago
Lina Spiegel wurde als Jugendreferentin für die Region Südliches Oberes Werntal eingeführt

Der Plan des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Schweinfurt scheint aufzugehen: Im Zuge einer Umstrukturierung der Stellen hatte der Dekanatsausschuss trotz Sparzwängen 5,5 Stellen für regionale Jugend- und Konfirmandenarbeit eingerichtet. Bereits seit 1. September 2023 ist Religionspädagogin Lina Spiegel nun für die evangelischen Kirchengemeinden Schweinfurt-Kreuzkirche (Oberndorf), Bergrheinfeld, Werneck und Obereisenheim tätig.

Heiko Kuschel

Jetzt anmelden zur 8. Akademietagung 24.-26.4. in Münster!

3 months 1 week ago

akademietagung2024-flyer-titel.jpg Leider hat es etwas länger gedauert, doch nun ist das Anmeldeformular geöffnet:

Meldet euch schnell an zu unserer 8. Akademietagung, diesmal in Münster vom 24. bis 26.4.2024

Draußen zuhause: Wie tickt die Stadt?

Bei der Buchung bzw. Bezahlung gibt es diesmal eine organisatorische Besonderheit: Direkt im Online-Formular könnt ihr auch die Übernachtung im Hotel mit buchen. Die Hotel-Rechnung bezahlt ihr aber direkt beim jeweiligen Hotel. Außerdem gibt es, anders als die letzten Male, auch am An- und Abreisetag ein Mittagessen (dafür müsst/könnt ihr euch abends günstig selbst versorgen)

direkt zur Anmeldung: Klick hier