Wort in den Tag: Wünsche für die Kirche
„Eine Kirche voller Samstage“ heißt der MehrWegGottesdienst, der trotz des Titels wie immer diesen Sonntag stattfindet.
Und ja, natürlich geht’s da ums Sams. Und um Wünsche. Und deren Erfüllung.
„Eine Kirche voller Samstage“ heißt der MehrWegGottesdienst, der trotz des Titels wie immer diesen Sonntag stattfindet.
Und ja, natürlich geht’s da ums Sams. Und um Wünsche. Und deren Erfüllung.
Sonntag Sonne, Montag Mond, Dienstag Dienst und so weiter. Sie wissen schon, was am Samstag kommt: Das Sams. Das kleine freche Wesen mit den Wunschpunkten aus den Büchern von Paul Maar.
Am – sorry – am kommenden Sonntag, nicht am Samstag feiern wir MehrWegGottesdienst mit dem Titel „Eine Kirche voller Samstage“. Und im Kunstsalong gibt’s eine Sams-Ausstellung.
Ums Sams geht’s am Sonntag im MehrWegGottesdienst. Ja, am Sonntag, nicht am Samstag. Und ums Sams geht’s in der Ausstellung im Kunstsalong der Kunsthalle Schweinfurt. Sie wissen schon, dieses freche kleine Wesen mit den Wunschpunkten und dem Herrn Taschenbier.
„Eine Kirche voller Samstage“, so haben wir den MehrWegGottesdienst kommenden Sonntag in St. Johannis überschrieben. Und im Kunstsalong der Schweinfurter Kunsthalle läuft die Ausstellung „Das Sams kommt“.
Sie wissen schon, das Sams, dieses kleine freche Wesen mit den Wunschpunkten. Manchmal wäre das schon schön, so ein paar Wünsche frei zu haben.
Wegen einer technischen Umstellung ist die Citykirche voraussichtlich vom 6. bis 10. Juli nicht unter der gewohnten Nummer 09721-4770898 zu erreichen. Auch ein Anrufbeantworter wird nicht zur Verfügung stehen.
Sie erreichen mich unter der provisorischen Nummer 09721-3706895 sowie unter 01575-6259324.
Spätestens ab dem 11. Juli sollte alles wieder normal funktionieren.
Eine Sache spüre ich bei diesen Motorradgottesdiensten immer wieder. Und auch gleich werden wir das wieder gemeinsam spüren, wenn wir an unsere verstorbenen Freunde denken. Diese Ahnung: Mein Leben ist endlich. Ja, oft tun wir so, als würden wir selber ja nie sterben. Ohne mich kann das alles ja gar nicht weitergehen. Aber dann stehen wir hier, zünden Kerzen an, denken an Freunde, die uns verlassen haben.
Und dann kommt schon mal die Frage auf: Wie geht’s weiter? Ist da was nach dem Tod?
Der Schriftgelehrte in unser heutigen Geschichte, sicher ein ganz gescheiter Mensch, der möchte gerne eine ganz klare Rechnung haben. Sicherheit. „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?“
Wahrscheinlich dachte er so was wie „Geh jeden Sonntag in die Kirche oder besser gesagt jeden Samstag in die Synagoge, zahl brav deinen Anteil für die Gemeinde, und dann passt das schon“. Wie so ein Parkscheinautomat: Hier gute Taten einwerfen – hier unten Parkschein für ewiges Leben entnehmen. Automat wechselt nicht, Kartenzahlung möglich. Irgendwie so.
Und was macht Jesus?
Diese Andacht heute ist anders als alle vorher. Denn: Letztes Jahr standen hier drüben noch die Kühltürme, sichtbarstes Zeichen für das, was hier bis vor einigen Jahren passiert ist. Und gleichzeitig eine Erinnerung daran, dass hier Atommüll gelagert wird, der unsere Nachfahren noch in Hunderten von Generationen beschäftigen wird, wenn es sie denn geben sollte.
Die Türme sind weg. Endlich. Ein Zeichen: Dinge können sich verändern.
Es war einmal vor langer Zeit ein kleines Kloster. Jeden Abend feierten die Mönche gemeinsam mit den Dorfbewohnern Gottesdienst, und jeden Abend kam eine Katze in die Kirche spaziert. Sie sprang auf den Altar. Sie stieß die Kerzen um. Sie strich um die Beine der Heiligenstatuen. Und die Mönche stritten sich darum, wer sie auf den Schoß nehmen durfte. Kurz: Die Andacht war dahin.
Genervt ordnete der greise Abt des Klosters an, die Katze vor Gottesdienstbeginn draußen festzubinden, damit sie nicht mehr stören könnte. Gesagt, getan, ungestört Gottesdienst gefeiert, wenn auch irgendwie, na ja, etwas langweiliger.

Ich bin Mose. Vor 331 Jahren stellte man mich unter diese Kanzel. Als ein Zeichen für die Menschen: Die Predigten hier, sie stehen auf dem Grund der Zehn Gebote. Die Predigten, die hier gehalten werden, sie fußen auf dem Alten Testament. Ihr habt gemeinsame Wurzeln mit dem Judentum.
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrkräfte, liebe Eltern, alle, die heute hier sind!
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft. OK, noch diesen Gottesdienst überstehen und die Feier danach, aber dann sind Sie fertig! Auf geht’s, mit neuem Wissen, neuen Fertigkeiten und vielleicht auch ganz neuen Gedanken wieder rein in die Betriebe, auf die Felder, in die Ställe und natürlich halt auch an die Schreibtische und was so alles dazugehört.
Freude wählen!
Puh, da haben wir uns ja wieder ein Thema rausgesucht.
Dass die Zeit vor der Wahl derart aufgeheizt sein würde, haben wir vielleicht ahnen können.
Und jetzt noch dieser Anschlag in München.
Und all die Anschläge davor.
Freude wählen?
Können wir das heute überhaupt: Uns freuen?
Ist das ok, ist das vertretbar, sich heute zu freuen?
Ja, finde ich.
Wir haben uns bewusst entscheiden: Wir freuen uns.
Denn sonst würden wir doch nur denen in die Hände spielen, die das Gegenteil wollen.
Dieser Text von Heiko Kuschel wurde beim Klimastreik in Schweinfurt von Christian Schäflein vorgetragen.
Wir können heute nicht hier zusammensein, ohne an das schreckliche Geschehen gestern in München zu denken.
Friedliche Menschen wurden schwer verletzt. Und auch die, die körperlich unversehrt geblieben sind, werden lange brauchen, um das zu verarbeiten, was sie erlebt haben.
Sie werden lange brauchen, bis sie wieder Vertrauen fassen können in die Welt um sie herum.
Lasst uns einen Moment Stille halten für die Menschen in München gestern.
Liebe Vesperkirchengäste, liebe Gastgeberinnen und Gastgeber,
Was haben Sie heute gewählt? Tagessuppe ja oder nein? Lasagne oder Pilzragout? Boah, da wird’s für mich schon schwierig mit der Auswahl.
Aber na ja, Sie werden sich entschieden haben oder haben die Wahl noch vor sich.
Eine andere Wahl beschäftigt uns in diesen Tagen sehr intensiv und sie ist sicher schwieriger als die, was ich heute essen will. Viele Parteien und sehr unterschiedliche Programme stehen da zur Wahl. Von mir werden Sie heute natürlich keine Empfehlung für eine Partei hören. Aber evangelische und katholische Kirche haben gemeinsam eine Aktion zur Wahl gestartet. Die heißt: Für alle – mit Herz und Verstand.
Gestern hab ich schon erzählt, was manche Ehrenamtliche über sich ergehen lassen müssen. Anfeindungen, Morddrohungen, Gewalt. Ein ehrenamtlicher Bürgermeister hat sein Amt aufgegeben, um seine Familie zu schützen.
Bald sind nun wieder Wahlen, und manche Parteien versuchen vor allem eines: Sie wollen andere Menschen ausgrenzen. „Die gehören nicht dazu!“ „Die müssen weg!“ Jesus jedenfalls war für alle da. Jesus hat alle Menschen angenommen und als gleichwertige Menschen behandelt.
29 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich. Wow. Eine wirklich riesige Zahl. Ohne sie alle wäre unsere Gesellschaft viel ärmer. Es gäbe keine Vereine, keine Freiwilligen Feuerwehren, und unsere Kirchengemeinden sähen auch ziemlich mau aus.
Über Ehrenämter spreche ich diese Woche. 29 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland irgendwo unentgeltlich. Und da sind die noch gar nicht mitgerechnet, die ohne Bezahlung zu Hause jemanden pflegen oder einfach nur für die Familie da sind. Ich finde das wirklich eine hohe Zahl, auf die wir in Deutschland stolz sein können.
In ein paar Wochen, am 16.2., feiern wir Jubiläum: 15 Jahre MehrWegGottesdienst. Eine besondere Gottesdienstform am Sonntagabend mit Stationen zum Rumlaufen, mit Band, mit persönlicher Segnung.
Aber darum geht’s mir heute gar nicht so sehr. Für’s Jubiläum haben wir uns überlegt, alle ehemaligen Team-Mitglieder einzuladen. Also hab ich alte Listen durchforstet und bin auf eine erstaunliche Zahl gekommen: 50. Fünfzig Menschen haben in diesen 15 Jahren mehr oder weniger lang zu diesem Projekt beigetragen.
50 allein für diesen Gottesdienst. 29 Millionen Ehrenamtliche gibt es deutschlandweit, bei Kirche, in Vereinen und Parteien, bei der Feuerwehr und und und. Danke. Ihr macht unsere Welt besser.
Am Sonntag geht sie wieder los: Die Vesperkirche Schweinfurt von Diakonie und Kirchengemeinde St. Johannis.
Eine ganz wundervolle Atmosphäre herrscht da. Hunderte kommen mittags in die Kirche, werden an den Tisch geführt, essen gemeinsam, kommen ins Gespräch. Dazu gibt’s diakonische Hilfsangebote, Seelsorge und vieles mehr. Und das alles für 2 €, damit wirklich alle kommen können.