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Gott ist die Tasse Kaffee im Leben
In einer Woche ist schon Gründonnerstag. Die Zeit rast nur so dahin. Bald ist die Fastenzeit wieder rum.
Ich weiß nicht, ob Sie in diesem Jahr etwas fasten. Süßigkeiten, Chips, Fernsehen, unnötige Autofahrten, es gibt so vieles, wovon man sich mal für eine Weile frei machen kann. Die Aktion „Sieben Wochen ohne“ lädt dieses Jahr ein zu „Sieben Wochen ohne Härte“. Mehr Gefühl. Mehr Verständnis für andere. Eine schöne Idee, finde ich.
Vor vielen Jahren hab ich mal spontan am Aschermittwoch beschlossen: Ich verzichte auf Kaffee.
Uff.
Das war ... nun ja. Irgendwann dann doch erstaunlich einfach. Ich habe in der Tat mehr auf meinen Körper geachtet. Mir mehr Pausen gegönnt und sie nicht einfach mit Koffein übersprungen. Trotzdem: Das würde mir schon echt schwerfallen, das zu wiederholen.
Bilder und Texte vom MehrWegGottesdienst am 22.3.2026
Am vergangenen Sonntag haben wir wieder einen sehr bewegenden und bewegten Gottesdienst gefeiert. Auch, wenn diesmal bei schönem Wetter, Stichwahl und Fischmarkt nicht so viele gekommen waren, haben wir den Gottesdienst sehr genossen.
In unserem Archiv findet ihr wieder die meisten Elemente des Gottesdienstes - vom Anspiel ("Dong!") über die Stationen der MehrWegPhase (inklusive der lesenswerten Gedanken der Gottesdienst-Teilnehmenden) bis zur Ansprache. Alle Elemente sind im Ablauf des Gottesdienstes verlinkt (klick hier)
Wir hoffen, euch am 28.6. wiederzusehen. Das Thema dann: "Und siehe, es war sehr gut?"
Euer MehrWegGottesdienst-Team
Mit Trump ist immer Weihnachten
Predigt beim MehrWegGottesdienst: Hast du was an den Ohren?
Schon wieder diese Klangschale. Uff. Vorhin im Anspiel hab ich gesagt, dass mich das eher nervt als beruhigt, und ja, das ist wirklich so.
In der Geschichte von Maria und Martha, die wir am Anfang gehört haben, bin ich wohl eher die Martha. Die, die gleich in Aktion verfällt.
Das hier ist noch zu erledigen.
Und jenes.
Und alles ganz dringend, und wir haben ja Gäste, da muss alles perfekt sein!
Wagenkirche: Glücklichsein
Lieber Lorenz, ich freu mich so, dass wir endlich wieder mit der Wagenkirche unterwegs sind!
Ja, und das bei so schönem Frühlingswetter heute, am Frühlingsanfang!
Aber so richtig glücklich sind die Deutschen insgesamt ja leider nicht. Gestern zum Weltglückstag kam wieder der World Happiness report der Vereinten Nationen raus, der untersucht, welche Länder wie glücklich sind. Was schätzt du, wo Deutschland gelandet ist unter den 147 gelisteten Ländern?
Na ja, vielleicht nicht ganz unten ...
Wir sind sogar aufgestiegen von 22 auf 17.
Scherbenhaufen der letzten Legislatur und berechtigte Tankwut: Mobilitätsarmut politisch selbstgemacht
Wie das politische Nein zur Steigerwaldbahn die Bürger im Steigerwald heute nicht nur Geld an der Zapfsäule kostet, sondern auch Zeit, Lebensfreude und wirtschaftliche Möglichkeiten. Und was die Forschung dazu sagt. Ein Diskussionsbeitrag des Fördervereins Steigerwald-Express e.V. Seit Anfang März
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Predigt: „Ein Leben lang bereit sein, Chancen zu ergreifen“
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrkräfte, liebe Eltern, alle, die heute hier sind!
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben’s geschafft! Heute gehen Sie hier raus und dann – nie wieder Schule!
Ja, haha. Natürlich irgendwie schon. Aber Sie haben’s ja schon in Ihrem Motto stehen, das Sie für den heutigen Tag gewählt haben. Stehenbleiben ist nicht. Jedenfalls nicht lang. Und gerade in der Landwirtschaft kann man vieles nicht so einfach liegenlassen. Da muss man sowieso immer schauen: Was ist gerade dran? Was ist nötig? Und oft genug sicher auch: Was kann ich gerade mal liegenlassen?
Dass die nächsten Jahre und Jahrzehnte für landwirtschaftliche Betriebe herausfordernd sein werden, brauche ich Ihnen nicht zu sagen. Das wissen Sie besser als ich. Und trotzdem haben Sie sich dafür entschieden, diesen Beruf zu ergreifen. Wirklich, Respekt für diesen Mut!
1. Vorspann: MehrWegGottesdienst Hoffnung für alle": Vorspann
Engelsgesicht, politisch
Kirche im Aufbruch zur Sinn-Kirche
Heupferdchen: Bitte nochmal anmelden!
Kreosot, Kleinanzeigen und der unsichtbare Rückbaumarkt: Wenn Abfall- und Chemikalienrecht nicht mehr optional ist, ist Weiterbetrieb billiger!
Wer auf Kleinanzeigen nach „Bahnschwellen“ sucht, findet hunderte Angebote. Ganze Schwellen als Gartenumrandung. Schwellenholz als rustikale Tischplatte. Bahnschwellen als Brennholz für den Kaminofen. Was wie ein harmloser Secondhand-Markt aussieht, ist ein massenhafter Verstoß gegen EU-Chemikalienrecht, deutsches Abfallrecht und den gesunden
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Danke Marion!
Danke!
Wort in den Tag: „soweit an euch liegt“
So, am Sonntag ist’s vorbei mit dem Wahlkampf. Falls nicht noch Stichwahlen anstehen, aber ok.
Die ganze Woche hab ich über Miteinander, Gemeinschaft, Rücksichtnahme gesprochen. Aber eines ist mir noch wichtig: Menschen mit Liebe zu begegnen heißt nicht automatisch, jede Meinung auch einfach hinzunehmen. Manchmal muss man um der guten Sache willen auch streiten. Sogar heftig. Das ist auch Demokratie.
Wer andere verächtlich macht, wer abschätzig von anderen redet, wer andere ausgrenzt: Der oder die überschreitet aus christlicher Sicht eine rote Linie.
Paulus schreibt einmal: „Soweit an euch liegt, haltet mit allen Menschen Frieden.“ Aber eben: Manchmal liegt’s nicht an mir. Manchmal ist der Streit und das klare Wort auch nötig.
Ich wünsch euch, dass ihr die richtige Balance findet zwischen gegenseitigem Respekt und harter sachlicher Auseinandersetzung. Und: Ich wünsch euch eine gute, weise und menschenfreundliche Wahl.
Wort in den Tag: Gemeinsam
Oh Mann. Bin ich froh, wenn die Wahlen rum sind. Das ist echt anstrengend und nicht nur auf Social Media wird’s manchmal sogar beleidigend.
Echt, wollen wir in so einer Gesellschaft leben, in der wir uns gegenseitig die Köpfe einschlagen?
In meinem Heimatort hab ich was anderes erlebt. Da hat die eine Partei der anderen schon mal den Bauzaun fürs Banner aufgestellt, dafür wurde ihnen dann woanders geholfen. Die Kandidierenden besuchen sich gegenseitig auf Veranstaltungen. Und wenn Plakate beschädigt sind, richten sie nicht nur die der eigenen Partei wieder her.
Gemeinsam geht’s halt besser. Was nicht heißt, dass man manchmal nicht auch hart um eine Sache streiten muss. Hat Jesus auch gemacht.
Ich wünsch euch eine gute Wahl. Und dann, im Gemeinde- oder Stadrat: Menschen, die so gemeinsam für ihren Ort da sind.
Wort in den Tag: Zuhören
So, Endspurt, am Sonntag sind Wahlen und dann ist erst mal wieder Ruhe.
Wie immer vor Wahlen, geht es überall ganz schön hoch her. Die Emotionen kochen über. Partei A gegen Partei B. Und beide gegen C.
Wie wär’s, wenn wir auch in dieser aufgeheizten Phase einfach mal darauf hören, was der, die andere wirklich zu sagen hat? Vielleicht hat mein Gegenüber ja sogar mal Recht?
Ich fänd’s schön, wenn wir wieder mehr ins Zuhören und ins Miteinander kommen. Denn das ist Demokratie.
Ich wünsch euch ein offenes Ohr auch für die Argumente der Gegenseite. Und für euren Ort ein Wahlergebnis, das die Gemeinschaft und das Miteinander stärkt.
Orgelspielen im Home Office
Wort in den Tag: „Die haben auch gute Leute!“
Am Sonntag ist Wahl. Ja, langsam wird’s Zeit, dass das rum ist. Ich hab schon Briefwahl gemacht, denn diese riesigen Stimmzettel musst du ja erst mal überblicken.
Natürlich kannst du einfach ein Kreuzchen bei einer Partei machen. Aber ich finde es gerade schön, dass ich querbeet durch alle Parteien einzelne Leute unterstützen kann, die ich gut finde. Und bei uns im Ort hab ich jetzt schon mehrmals gehört: „Ich bin ja eigentlich Partei A, aber die anderen da haben echt gute Leute auf ihrer Liste, denen geb ich auch ein paar Stimmen.“
Es ist kompliziert. Demokratie ist meistens kompliziert. Aber ich finde, es lohnt sich. Denn Demokratie heißt auch: Über den Tellerrand schauen. Menschen sehen, nicht nur Parteien.
Ich wünsch euch einen guten Blick für die Menschen, die eurem Ort gut tun können. Quer durch die Listen.

