Willkommen
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Heiko Kuschel Foto: Nike Bodenbach
Heiko Kuschel Foto: Nike Bodenbach

Ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden.

Jesaja 55, 12

 

"Ich bin vergnügt, erlöst, befreit": So hat Hanns Dieter Hüsch in einem wunderbaren Psalm geschrieben.

Vergnügt, erlöst befreit: So möchte auch ich von Gott erzählen. In meinen Blogs, in meinen Liedern, in meinen Büchern, in meinen Predigten.

Vergnügt, erlöst befreit: So setze ich mich auch politisch für das Wohl der Menschen und für den Erhalt von Gottes wunderbarer Schöpfung ein. Denn Leben ist immer auch politisch. 

Vergnügt, erlöst, befreit! Lassen Sie sich anstecken von der frohen Botschaft. Ich hoffe, dass sie etwas davon hier finden.

Ihr

 

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Heiko Kuschel (Unterschrift)

Neueste Beiträge

veröffentlicht in: Citykirche Blog am
Bäumchen wechsel dich
admin

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Jedes Jahr beim Baumschmücken halten Sie diesen einen Engel in der Hand. Total kitschig, echt jetzt, aber wegschmeißen? Lieber hängt er in der hintersten Ecke oder wandert gleich wieder in die Kiste im Keller.


veröffentlicht in: Stilvoll glauben am
Eine vor Jahrzehnten gestohlene Orgelpfeife wurde wieder zurückgegeben

veröffentlicht in: Stilvoll glauben am
Eine vor Jahrzehnten gestohlene Orgelpfeife wurde wieder zurückgegeben

veröffentlicht in: Stilvoll glauben am
Eine Pfeife kehrt heim Heiko Kuschel
Reuiger Dieb
Eine vor Jahrzehnten gestohlene Orgelpfeife wurde wieder zurückgegeben

Erinnern Sie sich, was Sie vor drei Jahrzehnten so gemacht haben? Das war dann also 1993. Wo haben Sie Weihnachten verbracht? Was haben Sie überhaupt getan damals? Puh. Da war ich noch im Studium. Ob ich Weihnachten noch heim zur Familie gegangen bin oder möglicherweise zum ersten Mal mit meiner damals noch Verlobten verbracht habe ... ich weiß es schlicht nicht mehr. OK, und vor 40 Jahren? Die Erinnerung verschwimmt, manches ist nur noch ungenau, manches gar nicht mehr da.

Doch einige Dinge bleiben einem Menschen wirklich im Gedächtnis, auch nach Jahrzehnten. Besondere Momente. Aber auch Augenblicke, für die man sich schämt. Irgendwann vor langer Zeit ging es einem „Lüneburger Bürger“ so, der offenbar als Schüler die dortige St. Johanniskirche besuchte. Beim Besichtigen der Orgel nahm er einfach eine der kleinen heute 450 Jahre alten Orgelpfeifen mit. Ob es überhaupt gleich aufgefallen ist? Wann der Organist, die Organistin den fehlenden Ton in einem Register bemerkte, ist uns nicht überliefert. Auch nicht, ob die Pfeife zwischenzeitlich durch eine Neue ersetzt wurde.

Doch den Dieb quälte offenbar über Jahre und Jahrzehnte das schlechte Gewissen. Und so kam nun vor einiger Zeit ein kleines anonym abgesendetes Paket im Pfarramt an. Inhalt: eine alte Orgelpfeife und ein Entschuldigungsschreiben:

Ich gebe Ihnen mit einem schlechten und einem guten Gewissen diese kleine Pfeife aus dem großen Orgelwerk der St. Johanniskirche zurück.

Vor vielen Jahrzehnten durfte ich – im Rahmen eines Besuches mit unserer Klasse – unter anderem auch das wunderbare Orgelwerk besuchen. Die Hände waren schnell, die Gedanken nicht reif, der Teufel ein Greif.

Ich bedauere den Fehlgriff und verbleibe – mit aufrichtigen Grüßen,

ein Lüneburger Bürger

Puh. Man spürt förmlich in diesem kleinen Schreiben die Erleichterung, nun endlich eine Lösung gefunden zu haben. Wie sehr muss diesen Menschen das schlechte Gewissen geplagt haben. Wo hat er wohl die Pfeife die ganze Zeit gelagert? Sicher nicht in einer Vitrine, wo er sie allen Gästen stolz zeigte. Eher irgendwo in der hintersten Ecke, wo er sie selbst nur selten zu Gesicht bekam, sodass sie ihn nicht an seinen jugendlichen Fehlgriff erinnern konnte.

Nun jedenfalls: Gewissen erleichtert, Orgel wieder komplett, Kirchengemeinde dankbar. Wenn das nicht eine schöne Adventsgeschichte ist (auch wenn die Pfeife schon im Oktober abgeschickt wurde.)

Wer weiß, vielleicht sitzt der Dieb ja an Weihnachten in St. Johannis im Gottesdienst und freut sich über den Klang der Orgel. Siehe, ich verkündige euch große Freude!


veröffentlicht in: Citykirche Blog am
Alles dreht sich
Heiko Kuschel

Liebe Hörerinnen und Hörer,

„Den Kindern die Fahrkarte in die Hand geben“ steht auf dem alten Karussell am Schweinfurter Weihnachtsmarkt. Und schon geht’s rund, in der Kutsche, auf dem Pferd oder wo auch immer.

Wenn Sie nicht drauf sitzen und es dreht sich trotzdem alles, haben Sie vielleicht ne Tasse Glühwein zu viel getrunken.


veröffentlicht in: Citykirche Blog am
Lebkuchen
Heiko Kuschel

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Entschuldigung, ich hatte den Mund noch voll. Lebkuchen, was sonst in dieser Adventszeit. Für mich als gebürtigen Mittelfranken absolut unverzichtbar.

Wo das Wort „Lebkuchen“ eigentlich herkommt, ist aber unklar. Vielleicht von Lateinisch „libum“, Fladen. Oder von mittelhochdeutsch leip für „Brot“, also ein Brotkuchen.


veröffentlicht in: Kuschelkirche Blog am
Das Licht Heiko

Und es geschah,

mitten im Bombenhagel

mitten im tiefsten Hunger

mitten in den zerbombten Straßen

da riss der Himmel auf

und die blutrote Sonne überstrich

mit ihren Strahlen

den kalten Beton

die toten Leiber

die Bomben, die Ruinen, die Gräber.

Blutrot lichtvoll tönte die Stimme:

Fürchte dich nicht!

 


veröffentlicht in: Kuschelkirche Blog am
durch die Zeit Heiko

Manchmal

da hören wir sie

in unseren Gedanken

unseren Erinnerungen

manchmal

da hören wir sie

die Menschen aus anderer Zeit.

Ganz leise, durch die Zeit hindurch,

das Lachen und Weinen

die Hoffnungen und Sorgen

der Menschen, die vor uns waren.

Der Menschen, die noch sein werden.

Durch die Zeit


veröffentlicht in: Kuschelkirche Blog am
Komm, du Friedefürst! Heiko

Komm, du Friedefürst,

komm doch endlich!

Die ganze Welt sehnt und ächzt

Die geschundene Natur beugt sich tief

Bomben, Granaten, Drohnen, Messer.

Kinder sterben.

Und Greise.

Eine Welt vergeht.

Und noch eine.

Und noch eine.

Und noch eine.

Seit Jahrtausenden.

Hat es nie ein Ende?


veröffentlicht in: Citykirche Blog am
Texte der Klänge in der Nacht am 8.12.2023 Heiko Kuschel

Station 1: Mose

Mose an der Kanzel