vom 02.11.25

Neues von der Kuschelkirche

veröffentlicht in: Buchbesprechungen am

Die CDU hat bereits vor Monaten eine sehr pointierte Broschüre zur afd herausgegeben – zunächst weitgehend unbeachtet. Erst als die afd selbst die Aufmerksamkeit darauf lenkte, wurde sie einer breiteren Öffentlichkeit überhaupt bekannt. Denn wenn die afd eines kann, dann das: Aufmerksamkeitsmanagement. Auch, wenn es hier hoffentlich für die afd nach hinten losgeht.

Das kleine 36seitige Heft kann man im 25er-Pack im Online-Shop der CDU bestellen, man kann aber auch einfach das PDF herunterladen. Über eine Ebook-Variante hätte ich mich gefreut, aber auch das PDF war auf dem Tolino noch halbwegs lesbar.

Das Heft hatte in den letzten Tagen durchaus eine große Wirkung. Eine derart klare Abgrenzung von der afd hatten viele Kritiker:innen der aktuellen CDU-Linie wohl überhaupt nicht mehr erwartet, doch hier ist sie. Es beginnt schon sozusagen an den Wurzeln der CDU, bei ihrer Gründung. So beginnt das Vorwort:


veröffentlicht in: Schweinfurt-evangelisch.de am
Die Hauptamtlichen des Dekanats fuhren nach Rom

Wie leben Christ:innen in unseren Nachbarländern? Was beschäftigt sie? Wie organisieren sie sich? Mit solchen Fragen reisen Hauptamtliche des Dekanats Schweinfurt etwa alle zwei Jahre gemeinsam an interessante Orte. Diesmal ging’s für eine knappe Woche mit dem Nachtzug nach Rom.

Als „Reiseleiter“ waren Oberkirchenrat i.R. Michael Martin und seine Frau Bettina dabei. Als Leiter der Abteilung Ökumene und kirchliches Leben im Landeskirchenamt hatte Michael Martin natürlich hervorragende Kontakte in Rom. So konnte er uns nicht nur die „beste Eisdiele Roms“ empfehlen, sondern vor allem interessante Kontakte vermitteln.

Natürlich könnte man nun seitenlang in Berichten über touristische Sehenswürdigkeiten, Pizza, Pasta und Eis schwelgen. Das gab’s natürlich auch, doch vor allem beschäftigte uns die Frage: Wie positioniert sich eigentlich die ökumenische Gemeinschaft hier, im Zentrum der römisch-katholischen Kirche?


veröffentlicht in: Buchbesprechungen am

„Demokratie am Limit“ ist kein einfaches Buch, aber doch dank anschaulicher Sprache leicht zu lesen. Marc Raschke, der auch in den sozialen Medien viele tiefgehende Analysen aktueller politischer Themen veröffentlicht, geht den Hintergründen und Ursachen für den aktuellen politischen Rechtsruck in Deutschland nach und fragt, wie gefährdet unsere Demokratie ist.

Dabei kommt er zu der sehr klaren Erkenntnis: Das ist nicht nur die afd. Eine besondere Verantwortung trägt hierbei auch die CDU (und CSU), deren rechter Rand einer Zusammenarbeit mit der afd mehr oder weniger offen gegenübersteht.